Zu hohe CO2-Emissionen aus Brennstoffen – Erhöhung der Abgabe im Jahr 2018
Die witterungsbereinigten CO2-Emissionen (siehe Kasten) aus fossilen Brennstoffen sinken, aber nicht genug. Gemäss der CO2-Statistik, die das Bundesamt für Umwelt BAFU am 11. Juli 2017 veröffentlicht hat, wurde das für 2016 festgelegte Ziel, nämlich eine Abnahme um 27 Prozent gegenüber 1990, nicht erreicht. Per 1. Januar 2018 wird daher die CO2-Abgabe von 84 auf 96 Franken pro Tonne CO2 erhöht. Dieser automatische Korrekturmechanismus soll einen Anreiz für den sparsamen Umgang mit fossilen Energien und für den Umstieg auf erneuerbare Energiequellen schaffen.
Die CO2-Abgabe wird seit 2008 auf fossilen Brennstoffen (z. B. Heizöl oder Erdgas) erhoben. Sie wird automatisch erhöht, wenn die in der CO2-Verordnung festgelegten Zwischenziele für die Emissionen aus Brennstoffen nicht erreicht werden. 2016 lagen diese Emissionen bei 17,61 Millionen Tonnen. Witterungsbereinigt (siehe Kasten) betrug der Rückgang gegenüber 1990 24,8 Prozent. Das Ziel von 27 Prozent wurde damit verfehlt. Aus diesem Grund steigt die CO2-Abgabe per 1. Januar 2018 von 84 auf 96 Franken pro Tonne CO2. Dies entspricht einer Preiserhöhung von 3 Rappen pro Liter Heizöl extra-leicht. Es handelt sich dabei um die letzte Erhöhung im Zeitraum 2013-2020.
Die vollständige Medienmitteilung des Bundesrates befindet sich hier.
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